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Gute Gedanken (ab 2014)

  • 11.10.2017

Oktober 2017

Schutzengel

Möge Dein Schutzengel Dich behüten:
Mögen Dir Menschen warnend zur Seite stehen,
wenn Du einen unbedachten Schritt tun willst,
wenn Du Gefahren nicht erkennst,
wenn Du Dich vorschnell in ein Abenteuer stürzt.

Möge Gottes Geist Dir in schwierigen Situationen
Behutsamkeit und Geduld einflößen
und eine innere Stimme Dich warnen,
auch wenn Dein Kopf das nicht versteht.

Mögest Du bei all den glücklichen Zufällen des Lebens
eine geheimnisvolle Kraft dahinter ahnen,
die Dich behütet und beschützt.
Vielleicht war doch ein Engel Gottes tätig.

Irmela Mies-Suermann

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Gute Gedanken
  • 16.09.2017

September 2017

Wir sind trotz des Geistes,
der uns innewohnt,
oft so müde und furchtsam,
weil wir dem Geist Gottes nicht zutrauen, aus uns etwas zu machen.
Wir glauben der eigenen Bedürftigkeit mehr
als den schöpferischen Impulsen Gottes,
der in uns unser Leben mitlebt.
Darauf kommt es an, auf das Vertrauen,
dass wir immer noch geeignet sind,
uns den schöpferischen Segnungen zu ergeben
und unter diesen Segnungen
erfüllte und lebenstüchtige Menschen zu werden.

Alfred Delp

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Gute Gedanke August 2017
  • 05.09.2017

August 2017

Aufbrechen,
ausbrechen
aus Pflichten und Aufgaben,
den wirklichen und
den vermeintlichen.

Auf die Insel gehen,
getrennt werden vom Alltag.

Alleinsein dürfen und können,
loslassen
und sich selber finden,
frei von Regeln und Routine.

sich ausstrecken nach dem Himmel
außen und innen,
sich erproben im Meer,
trägt es,
zieht es hinab in die Tiefe,
Wind und Wolken spüren,
einfach da sein
und Gott neben sich wissen.

Irmela Mies-Suermann

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Zeit für die Stille
  • 12.08.2017

Juli 2017

Zeit für die Stille

Nimm dir Zeit für die Ruhe,
die äußere Ruhe und - viel wichtiger-

die innere Ruhe.
Lass dich nicht immer ablenken

von wichtigen und unwichtigen Aufgaben.
Sei nicht gefangen im Gestern und Morgen,

sei ganz in diesem einen Augenblick.
Geheimnisse brauchen Stille,

keine Geschwätzigkeit.
Drum nimm dir Zeit für die Stille,

die Stille für die Sinne,
die Stille der Gedanken und Wünschen,

die Stille, die dich zu Gott führt.
Der Mensch wird wortlos und schweigt,

wenn er zu tiefst ergriffen ist
von Leid oder Glück.

Gott als das größte Geheimnis unseres Lebens
erfahren wir am tiefsten im Schweigen, in der Stille.

Mies-Suermann  

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  • 03.06.2017

Juni 2017

Gönne dich dir selbst

 

 .. Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit
dienen Beschäftigungen, als dass sie dich

Wangerooge
Wangerooge
ziehen  
und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst.
..An einen Punkt, wo das Herz hart wird.

Wenn du dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst und keinen Raum mehr für die Besinnung vorsiehst, soll ich dich da loben?...Wie kannst du voll und ganz Mensch sein, wenn du dich selbst verloren hast? ..Damit deine Menschlichkeit vollkommen sein kann, musst du nicht nur für alle anderen sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben. Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Ja, wer mit
sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein?

Bernhard von Clairveaux

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  • 10.05.2017

Mai 2017

Wir sind trotz des Geistes,
der uns innewohnt,
oft so müde und furchtsam,
weil wir dem Geist Gottes nicht zutrauen, aus uns
etwas zu machen.
Wir glauben der eigenen Bedürftigkeit mehr
als den schöpferischen Impulsen Gottes,
der in uns unser Leben mitlebt.
Darauf kommt es an, auf das Vertrauen,
dass wir immer noch geeignet sind,
uns den schöpferischen Segnungen zu ergeben
und unter diesen Segnungen
erfüllte und lebenstüchtige Menschen zu werden.

Alfred Delp 

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Annahme
  • 03.04.2017

April 2017

 

 

 

Annahme

Wenn wir erst einmal gelernt haben,
Gott nicht einfach darum zu bitten,
das Kreuz von uns zu nehmen,
sondern ihn zu bitten,
unseren ureigenen Kreuzweg mit uns zu gehen,
dann werden wir durch das Leid wachsen.
Gott nimmt uns nicht Leid und Dunkelheit,
aber er kommt an unsere Seite, er hält das aus.
Entscheidend ist nicht,
ob wir unter dem Kreuz fallen werden,
entscheidend ist, dass wir immer wieder aufstehen.

Irmela Mies-Suermann

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Gute Gedanke März 2017
  • 03.03.2017

März 2017

Herr, mein Gott,

ich danke dir,
dass du diesen Tag zu Ende gebracht hast,
ich danke dir, dass du Leib und Seele
zur Ruhe kommen lässt.
Deine Hand war über mir
und hat mich behütet und bewahrt.
Vergib allein Kleinglauben
und alles Unrecht dieses Tages
und hilf, dass ich gern denen vergebe,
die mir Unrecht getan haben.
Lass mich in Frieden
unter deinem Schutz schlafen
und bewahre mich
vor den Anfechtungen der Finsternis.
Ich befehle dir dieses Haus,
ich befehle dir meinen Leib
und meine Seele.
Gott, dein heiliger Name sei gelobt.
Amen.

Dietrich Bonhoeffer

 

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Kirchenfenster
  • 09.02.2017

Februar 2017

Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit
ist die Stunde der Begegnung mit Gott.

Ob Gott nun einen Menschen aus sich herauszwing
durch die Übermacht von Not und Leid,

ob er ihn aus sich herauslockt
durch die Bilder der Schönheit und Wahrheit,

ob er ihn aus sich selbst herausquält
durch die unendliche Sehnsucht,

durch den Hunger und Durst nach Gerechtigkeit,
das ist ja eigentlich gleichgültig.

Wenn der Mensch nur gerufen wird,
und wenn er sich nur rufen lässt.

 

 Alfred Delp

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Gute Gedanken
  • 09.02.2017

Januar 2017

Vielleicht hat jedes Leben einen eigenen Sinn,

und es bedarf eines ganzen Lebens,
um diesen Sinn herauszufinden.

Das ist eigentlich unsere einzige moralische Aufgabe:

In sich selbst große Flächen urbar zu machen

für die Ruhe, für immer mehr Ruhe,

so dass man diese Ruhe wieder

auf andere ausstrahlen kann.

Und je mehr Ruhe in den Menschen ist,

desto ruhiger wird es auch

in dieser aufgeregten Welt sein.

Eigentlich ist mein ganzes Leben ein unablässiges

„Hineinhorchen“ in mich selbst, in andere, in Gott...

Mein Gott,
man muss dich in den Herzen der anderen
erst aufspüren.

Etty Hillesum
(im KZ umgekommen)

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