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Die Krypta

Die ehemalige Krypta war nur halb so groß wie die heutige Unterkirche. Sie wurde 1988 durch den Nürnberger Architekten Paul Eck geschaffen. Ihm gelang ein Raum, der sich mit hoher Sensibilität dem Gesamtcharakter der Kirche einfügt. In der Nordostecke der Kirche war ehemals die Messnerwohnung untergebracht, deren Räume heute der Gemeinde zu Versammlungen dienen, im Norden neben der Krypta eine Werkstatt. Der ursprünglich halbrunde Raum wurde um seine Achse vergrößert, so dass ein in etwa runder Zentralraum entstanden ist. Die neu eingezogene Decke ist wie ein Fächer gefaltet; damit war es möglich, die schwierige Raumkonstellation nach oben abzuschließen und gleichzeitig ein Formzitat des Kirchenbaus zu verwenden. In die neuen Wände wurden spitzbogige Nischen mit gestaffelten Leibungen eingebaut. Auch ihre Form, wie die darin stehenden gefalteten Emailletafeln, fügen sich harmonisch in den Gesamtbau ein, ohne ihr jüngeres Entstehungsdatum zu verleugnen.

In der einen Nische ist ein neuzeitliches Evangeliar aufgestellt, die andere birgt in einem Ostensorium eine Reliquie des hl. Karl Borromäus, die die Gemeinde 1984 aus Mailand erhalten hat. Die kleinen Fenster an der Ostseite haben die Originalverglasung bewahrt. Nach den Entwürfen Paul Thalheimers sind hier Bienen, Trauben, Ähren und Lilien dargestellt. Ambo und Altar sind neu, vier große Leuchter aus der ursprünglichen Kirchenausstattung umgeben sie. Im Vorraum ist auf Betonsockeln die Platte des alten Kryptenaltars zu sehen.

Bilder aus der Krypta St. Karl Borromäus