Bildteppiche in St. Karl

In St. Karl Borromäus gibt es eine besondere Innenausstattung der Kirche: 4 Wandteppiche.
 
Diese Teppiche wurden von Schwester Deocara, im Kloster St. Walburga in Eichstätt, gefertigt.
Schwester Deocara wurde 1892 in Schwaighausen, als Maria Diepold geboren und trat 1919 in die Benediktinerabtei St. Walburga ein. Sie lernte Gobelinweberei und machte einen Zeichenkurs.

Das Kloster förderte ihre außergewöhnliche künstlerische Begabung. Die Vorlagen für ihre Bilder entnahm sie hochmittelalterlicher Buchmalerei, jedoch war ihre Bildempfindung sehr hoch, was ihren Eigenanteil prägte. Schwester Deocara verstarb im Jahr 1968, jedoch nicht im Kloster, sondern als Eremitin.

Ursprünglich gab es zwei Bildteppiche an den Kryptaabgängen, die das Leben des Hl. Karl Borromäus zeigen. Diese sind heute an den beiden Innenmauern des Nord- und Südschiffes zu bewundern. Sie zeigen an der Nordseite, wie der hl. Karl Borromäus dem heiligen Aloisius die Erstkommunion reicht. An der Südseite pflegt der hl. Karl Borromäus mit einem Diakon die Pestkranken.

Früher gab es noch einen gewebten Kanzelbehang, mit Bildern von Schafen.

Heute sind noch vier Wandteppiche in der Kirche St. Karl Borromäus aufgehängt.

Alle anderen Kunstwerke wurden restauriert und befinden sich in Museen.
Im linken Seitenaltar an der Nordseite ist eine Szene der Hl. Familie zu sehen.

Den rechten Seitenaltar an der Südseite schmückt ein Teppich, der eine Szene mit dem Hl. Bruder Konrad von Parzham zeigt, der Pförtner und Klosterbruder in Altötting war.

Eine detaillierte Beschreibung der Bildteppiche finden Sie in der gedruckten Ausgabe unseres Kirchenführers. Dieser liegt in der Kirche St. Karl Borromäus zum Preis von 2 € auf.
Gerne versenden wir Ihnen diesen Kirchenführer auch per Post gegen eine zusätzliche Portogebühr.

Anfragen bitte direkt an das Pfarrbüro St. Karl Borromäus
Telefon (0911) 543 01 21
E-Mail st-karl.nuernberg@erzbistum-bamberg.de 

Bildteppiche von St. Karl Borromäus